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Miniphänomene in der Vogelsangschule

Zweimal war die Ausstellung „Miniphänomenta“ zu Gast in der Vogelsangschule. Sie begeisterte die kleinen Forscher so sehr, dass engagierte Eltern einige Stationen daraus nachbauten. Die Firma Nedschroef aus Fraulautern unterstützte die Aktion finanziell.

„Die „Miniphänomenta“ ist eine Initiative der ME Saar (Verband der Metall- und Elektroindustrie des Saarlandes e. V.). Sie will mit insgesamt 50 verschiedenen Objekten bereits in den Grundschulen  das Interesse an Naturwissenschaft und Technik wecken. Das Ministerium für Bildung fördert die Initiative durch Fortbildungsveranstaltungen, bei denen die Lehrer die einzelnen Stationen kennenlernen, die pädagogische Umsetzung üben und die Elternarbeit besprechen“, erläuterte Schulleiterin Eva Feyand. „Und die Elternarbeit war dieses Mal ein wesentlicher Bestandteil des Projektes“, so Feyand weiter.

Einen ganzen Tag lang sägten, schraubten und klebten 22 Väter und Mütter sowie ein Großvater in den Werkräumen der Schule, um die fünf beliebtesten Stationen der Schülerinnen und Schüler nachzubauen und sie somit für immer der Einrichtung zur Verfügung zu stellen. „Hier wurde ganz besonderes Engagement und viel handwerkliches Geschick gezeigt“, befand Oberbürgermeister Roland Henz im Rahmen einer kleinen Feierstunde und forderte die Kinder auf, ihren Eltern zu applaudieren.

Doch nicht nur den Eltern galt der Dank von Roland Henz und der Schulleitung. Die Nedschroef Fraulautern GmbH, Hersteller von Verbindungselementen für den Fahrzeugbau, sponserte mit 500 Euro die benötigten Baumaterialen. Überreicht wurde der Spendenscheck von Werkleiter Stefan Tils. Zustande kam der Kontakt zum Unternehmen durch den Vater eines Grundschülers. Nach Abschluss des offiziellen Teils, der durch Liedbeiträge des Schulchors unter Leitung von Margarete Zöllner umrahmt wurde, konnten die interessierten Gäste die Experimente ausprobieren. Darunter auch den seit 300 Jahren bekannten „Flaschentaucher“. Dieser wird in wird in eine mit Wasser gefüllte Flasche gegeben. Durch Druck auf den Verschluss taucht er in die Tiefe, beim Nachlassen des Druckes steigt er wieder nach oben.

Autor/in: Petra Molitor

Petra Molitor